Was ist Osteopathie?

In der Osteopathie wird der Mensch ganzheitlich wahrgenommen. Dabei spielen alle Systeme des menschlichen Körpers, die in der Osteopathie in drei Gebiete eingeteilt werden, eine entscheidende Rolle.

Das parietale System setzt sich aus allem, was den Bewegungsapparat bildet (z.B. Knochen, Gelenken und Muskeln) zusammen. Die inneren Organe (z.B. Lunge, Herz und Magen-Darm-Trakt) aus dem Brust-, Bauch- und Beckenraum gehören zu dem viszeralen System. Das craniosakrale System wird aus dem Schädel und dessen verbindenden Strukturen zum Kreuzbein gebildet.

Nur wenn alle drei Bereiche miteinander im Einklang sind, besteht ein gesunder und schmerzfreier Zustand. Alle Strukturen sind untereinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Zum Beispiel kann eine Dysfunktion des Dickdarms u.a. einen Einfluss auf die Beckenstellung haben. Als Folge können z.B. tiefe Rückenschmerzen und Einschränkungen des parietalen Systems entstehen.

In der Therapie hat die Diagnostik oberste Priorität. Die Ursache der Beschwerden muss anhand der Anamnese und Untersuchung gefunden werden. Nur die Behandlung dieser Ursache bringt die Systeme wieder ins Gleichgewicht, sodass der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann und eine langfristige Besserung entsteht.

Welche Beschwerdebilder können behandelt werden?

Aufgrund der ganzheitlichen Betrachtung können akute und chronische Beschwerden aus allen medizinischen Fachbereichen behandelt werden. Die Osteopathie kann als alleinstehende Therapieform oder in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Therapieformen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) eingesetzt werden. Natürlich ist sie auch, besonders bei schwerwiegenden Pathologien, begleitend zu medizinischen Verfahren sinnvoll. Hier können Begleitsymptome behandelt werden, die Osteopathie stellt in diesem Fall jedoch keine Haupttherapie dar.

Mit unseren Spezialisierungen und Fortbildungen in verschiedenen Bereichen, wie z.B. der Gynäkologie, Urologie und Kindertherapie decken wir alle Fachbereiche und Altersgruppen ab.

Woher stammt die Osteopathie?

Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Konzept der Osteopathie von dem US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt, um Krankheiten ohne Medikamente und Operationen zu behandeln. In der folgenden Zeit wurde es von seinen Schülern modifiziert, weiterentwickelt und bis nach Europa weiterverbreitet. Nach dem amerikanischen Vorbild wurden auch in Frankreich, England und schließlich Deutschland Ausbildungen angeboten.

Team

Marlene Scheffer

Osteopathin
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Ausbildungen

  • Physiotherapie an der Rohrbach-Schule Kassel
  • Osteopathie mit 1420 Kontaktstunden an der Osteopathie Schule Deutschland
  • Heilpraktikerin an der ALH-Akademie (Heilpraktikerüberprüfung am Gesundheitsamt Kassel)

Studium

  • Diplom-Physiotherapie an der Fachhochschule Nordhessen

Fortbildungen

  • Rückenschule
  • Kinesiologisches Taping
  • Normale Bewegung
  • Bobath Konzept für Erwachsene
  • Bobath-Aufbaukurs – Integration der Neurodynamik in die Neurorehabilitation

Nina Wenz

Osteopathin
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Spezialisierung auf den Bereich der Frauen- und Kinderosteopathie

Ausbildungen

  • Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Präha, Lehrinstitut für Physiotherapie Kerpen
  • 5-jährige Ausbildung zur Osteopathin mit 1420 Kontaktstunden an der Osteopathie Schule Deutschland
  • Prüfung zur Erlaubnis der Ausübung der Heilkunde (Heilpraktikerin) am Gesundheitsamt Köln
  • Ausbildung zur Trageberaterin an der Didymos-Trageberaterschule in Ludwigsburg
  • Ab 2020 Ausbildung zur Kinderosteopathin am Institut für angewandte Osteopathie in Neuss

Studium

  • Bachelor of Physiotherapy an der Zuyd Hogeschool in Heerlen, NL

Fortbildungen

  • Rückenschullehrerin
  • Dreidimensionale, manuelle Fußtherapie auf neurophysiologischer Grundlage für Säuglinge und Kinder nach Zukunft-Huber
  • Bobath Konzept für Säuglinge und Kinder
  • Bobath Konzept für Erwachsene
  • KG-Gerät
  • Physio pelvica für Erwachsene
  • Physiotherapie für Kinder mit urogenitalen und anorektalen Funktionsstörungen
Ablauf der Behandlung

Die Behandlungsdauer beträgt 50 Minuten. Wir bitten Sie, bisherige Untersuchungsbefunde (Krankenhaus- und Arztberichte, MRT, Röntgen etc.) mitzubringen.
Zu Beginn der Behandlung wird eine intensive Anamnese und Untersuchung durchgeführt. Zusätzlich zur osteopathischen Diagnostik werden schulmedizinische Tests gemacht, um Notfälle auszuschließen und zu erkennen, wann ein Patient einem Arzt vorgestellt werden muss.

Kosten

Die Therapie wird nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker abgerechnet. Die Kosten belaufen sich, je nach Fall und Aufwand, auf circa 80 – 100 Euro. Als alternative Heilmethode werden die Kosten der Behandlung von vielen gesetzlichen und privaten Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen. Als Mitglieder des Berufsverbandes VOD erfüllen wir alle hierfür benötigten Qualifikationen.
Wir empfehlen Ihnen, sich vorher bei Ihrer Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme zu informieren. Als Voraussetzung der Kostenübernahme wird von einigen Krankenkassen eine ärztliche Verordnung verlangt. Bitte erfragen Sie auch dies zuvor bei ihrer Krankenkasse.

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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unseres Berufsverbandes VOD
www.osteopathie.de
Was dürfen wir für Sie tun?

H3+ Therapiezentrum
Fachbereich Osteopathie

Birkenstraße 43
50389 Wesseling

Fon: 02236 96997 – 0
Mail: osteopathie@h3plus-therapiezentrum.de

ADRESSE | ÖFFNUNGSZEITEN

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Adresse
H3+ Therapiezentrum
Birkenstraße 43
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Öffnungszeiten
Montag 8.00 – 20.00 Uhr
Dienstag 7.00 – 20.00 Uhr
Mittwoch 8.00 – 20.00 Uhr
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KONTAKT

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ANFAHRT

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Auto
A 555 Ausfahrt Wesseling. Am Kreisverkehr 3. Ausfahrt auf Ahrstraße fahren. Am nächsten Kreisverkehr 1. Ausfahrt auf den Kronenweg fahren und dann die nächste links in die Birkenstraße abbiegen. Nach 200m liegt das Therapiezentrum auf der rechten Seite.

Bahn
Mit der Linie 16 zur Haltestelle Wesseling. Das Therapiezentrum ist von dort aus in 5-10 min Fußweg zu erreichen.

Bus
Linie 930 Wesseling Kronenweg aussteigen. Das Therapiezentrum ist von dort aus in 2 min Fußweg zu erreichen.